Basale Interaktion®

Jetzt bist Du mal dran!

Was ist "Basale Interaktion®"?

Die vier internationalen Sprachen die jeder versteht: Atem – Berührung – Bewegung – Musik

"Basale Interaktion®" ist erlebnisorientiert und stellt den Anwender und seine Persönlichkeitsentwicklung in den Mittelpunkt. Sie schafft neue innovative und kreative Spielräume und baut Stress ab.

Wenn der Anwender entspannt und achtsam ist, kann er die Bedürfnisse und besonderen Fähigkeiten seines Gegenübers besser erkennen und in der Umsetzung begleiten.

Sie richtet sich dann zunächst im besonderen Maße an die besonderen Fähigkeiten des Klienten. In welchem Bewusstseinszustand oder Degenerationsprozess er sich auch immer befinden mag, bleibt er immer ein Mensch mit besonderen Fähigkeiten. Sie gilt es zu erkennen und zu motivieren, um mehr Begeisterung für sein Leben zu entwickeln.

Die neuesten Ergebnisse der Gehirnforschung weisen darauf hin, dass dies vor allem dann möglich ist, wenn etwas „Bedeutsames“ passiert. Das heißt, wenn einem etwas unter die Haut geht oder man sich berührt fühlt. Dadurch kommt es im Gehirn zur Aktivierung der emotionalen Zentren und es werden neuroplastische Botenstoffe ausgeschüttet, die im „Routinebetrieb“ (Ausgleich von Defiziten, Erhaltung von Fähigkeiten) nicht ausgeschüttet werden.

Die „Basale Interaktion®“ setzt dazu deshalb gezielt vier Sprachen ein, die das können und die jeder versteht:

Atem – Berührung – Bewegung – Musik

Wortbedeutung

Basal kommt von Basis und bedeutet grundlegend, voraussetzungslos.

Interaktion in eine Wechselbeziehung eintreten

"Basale Interaktion®" ist ein Thema für alle, die mit Menschen umgehen, bei denen sich diese Wechselbeziehung nicht ohne Weiteres einstellt.

Wissenschaftliche Begleitung des Projektes "Basale Interaktion® - erlebnisorientierte Kommunikation bei Menschen mit Demenz"

Im Caritas-Altenzentrum St. Hedwig in Kaiserslautern ist das Konzept bereits etabliert und wissenschaftlich bestätigt. Das Projekt wurde vom Institut für Technik und Arbeit (ITA) der Universität Kaiserslautern wissenschaftlich begleitet.

Die Ergebnisse sind beeindruckend und zeigen u.a. wie durch eine andere Sichtweise und unspektakulären Herangehensweisen der (Selbst)Wert der Pflegenden deutlich erhöht und die Verbesserung der Lebensqualität von pflegebedürftigen Menschen gesteigert werden kann.

Zwischen 50 und 60% der Befragten bewerten das Fortbildungsangebot zur Basalen Interaktion positiv und bestätigen beispielsweise, Elemente im Pflegealltag anwenden, weniger anstrengend agieren, die Bewohner besser mobilisieren zu können, sich ausreichend geschult und unterstützt zu fühlen und insgesamt das Wohlbefinden der Bewohner zu steigern. Teilnehmer an den Coachings bestätigen die positive Wirkung zu über 90%, während Teilnehmer am Basiskurs nur zur Hälfte zustimmen.

Neben der Beurteilung des konkreten Fortbildungsangebotes ist auch die aktuelle Stimmungslage und die Bewertung von Aspekten der Unternehmenskultur von Interesse. Hier zeigen sich deutliche positive Veränderungen zwischen erster und zweiter Befragung. Während sich 2016 noch 41% der Befragten dadurch belastet fühlten, die Bewegungsfähigkeit der Bewohner nicht ausreichend fördern zu können, waren dies 2017 nur noch 8%. 63% der Pflegenden finden, dass sie ausreichende Handlungsspielräume bei der individuellen Gestaltung des Pflegealltags haben. Im Vorjahr stimmten dem nur 23% zu. Während bei der ersten Befragung 34% von der Betreuungsqualität der eigenen Einrichtung überzeugt waren, sind dies nun 81%.

Dass ein Projekt wie die Basale Interaktion im Altenzentrum St. Hedwig immer auch etwas mit Themen wie Arbeitgeberattraktivität und Arbeitszufriedenheit zu tun hat, zeigt sich in weiteren Fragen.

Während im Vorjahr 51% der Befragten einem Bekannten empfehlen konnten, sich in der Einrichtung als Fachkraft zu bewerben, können dies nun 89%. Das Teamklima empfanden bei der ersten Befragung 65% als wertschätzend, bei der zweiten Befragung 94%. Und auch die Zustimmung der Mitarbeiter, gut über wichtige Entscheidungen im Unternehmen informiert zu werden, ist bei Befragung 2 von 51% auf 81% angestiegen.

Zwischen den Befragungen wurde aktiv mit den Ergebnissen gearbeitet. In zwei Mitarbeiter- Workshops wurden Fragestellungen zum Thema Gesundheitsförderung, Arbeitsorganisation, Teilhabe an Veränderungen etc. gemeinsam diskutiert und Verbesserungsvorschläge gesammelt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten die unterschiedlichen Themen/Wünsche priorisieren. Das Leitungsteam hat daraufhin einen entsprechenden Maßnahmenplan erarbeitet und viele Wünsche umgesetzt. Es wurden beispielsweise mehr Hilfsmittel und ergonomische Sitzhocker angeschafft, Übergabezeiten wurden verändert, um sich innerhalb des Teams besser absprechen zu können, das Konzept Basale Interaktion wurde in das Einarbeitungskonzept für neue Mitarbeiter aufgenommen etc.

Die Arbeitszufriedenheit ist umfassend angestiegen. In allen 10 abgefragten Aspekten hat der Anteil der Zufriedenen zugenommen, bei der Gesamtzufriedenheit unter Berücksichtigung aller Umstände etwa von 83% auf 95%.

Beim Vergleich der beiden Befragungen ist zu beachten, dass gemessene Veränderungen formal nicht als kausaler Wirkungsnachweis der Projektaktivitäten angesehen werden können. Da aus Datenschutzgründen darauf verzichtet wurde, die Antwortdaten von Teilnehmern beider Befragungen, etwa über eindeutige Passwörter, zuzuordnen, kann nicht personenspezifisch untersucht werden, ob sich Bewertungen verändert haben. Dadurch, dass nicht alle Mitarbeiter teilgenommen haben, handelt es sich zudem um unterschiedliche Stichproben. Mangels entsprechender Kontrollgruppen ohne Projektteilnahme können weitere Einflussfaktoren nicht ausgeschlossen werden.

Trotz dieser methodischen Einschränkung lässt sich zusammenfassend eine sehr positive Verbesserung bei vielen Aspekten des Betriebsklimas und der Unternehmenskultur feststellen. Nicht nur die konkreten Fortbildungsangebote, sondern sicher auch die gute Kommunikation und Partizipationskultur der Unternehmensleitung haben dazu beigetragen. Dass sich durch solch ein Verbesserungsprojekt die Stimmung allgemein und die Arbeitszufriedenheit positiv beeinflussen sowie auch die Arbeitgeberattraktivität effektiv steigern lassen, ist angesichts des drastischen Fachkräftemangels und -wettbewerbs in der Pflege ein wichtiges Zwischenergebnis.

Im September 2018 wurde im Caritas-Altenzentrum St. Hedwig in Kaiserlautern eine weitere Befragung von Bewohnerinnen und Bewohner abgeschlossen. Vor allem die Ergebnisse in Bezug zum Schmerzempfinden der Bewohnerinnen und Bewohner sind beeindruckend (Verbesserungen bei bis zu 50% der Bewohner: Schmerzen, Bewegungsradius, erlebte Freude, positiv erlebte Alltags- und Pflegesituationen).

Die Auswertungen bestätigen die Stärkung des Kohärenzgefühls und der Resilienz. Die einfachen und pragmatischen Körpererfahrungs und Wahrnehmungsübungen und das Kennlernen verbaler und nonverbaler Kommunikationsformen (Atem, Berührung, Bewegung und Musik kennen keine Demenz) machen das Konzept einfach und nachvollziehbar.

Gerne stellen wir Ihnen den detaillierten wissenschaftlichen Bericht mit Genehmigung der ITA zur Verfügung.

Der Heimleitung Frau Asal von Wuthenau und ihrem gesamten Team zollen wir einen großen Respekt, dass SIE es möglich gemacht haben, das Konzept der Basalen Interaktion so erfolgreich umzusetzen.

Michael Meyer,

Geschäftsführung communicari concepts

Basale Interaktion
Basale Interaktion
Basale Interaktion
Basale Interaktion

Warum "Basale Interaktion®"?

"Basale Interaktion®" führt zu neuer Begeisterung, Innovation und zu mehr Selbstvertrauen. Sie weckt schlummernde Potenziale und eröffnet neue kreative Spielräume beim Anwender und seinen Klienten.

"Basale Interaktion®" wirkt den Ergebnissen der EMOTi-KOMM-Studie (Wirkungsanalyse emotionsorientierter Kommunikationsansätze in der Betreuung von Menschen mit Demenz in institutionellen Pflegesituationen) der Hochschule Fulda entgegen.

Auch viele Führungskräfte in Kliniken und Senioreneinrichtungen bemängeln die Verhältnismäßigkeit zwischen dem hohen Schulungsaufwand und dem mageren Ergebnis.

"Basale Interaktion ®" ist so angelegt, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Gesundheitheitsfachberufen eine neue Begeisterung für sich und ihre Arbeit entdecken. Damit können neue kreative Spielräume entdeckt und die Kommunikation erlebnisorientiert gestaltet werden. Das Konzept führt zu einer erlebnisorientierten Unterbrechung im Arbeitsalltag und schafft neues Vertrauen und Empathie.

Basale Interaktion

Erste Praxisanleiterinnen für BASALE INTERAKTION

Am 3. Mai 2016 haben sechs Praxisanleiterinnen für "Basale Interaktion" ihre Prüfung mit Erfolg bestanden.

Sie sind Mitarbeiterinnen des Caritas Altenzentrums St. Hedwig in Kaiserslautern.

St. Hedwig befindet sich gerade in dem dreijährigen Projekt: "Basale Interaktion für Menschen mit Demenz".
Das Konzept wird wissenschafltlich begleitet. Die Projektumsetzung erfolgt durch communicari concepts.

Lernvideo zur "Basalen Inteaktion"

Merkmale der "Basalen Interaktion®"

  • Im Intro der Interaktion bezieht sich der Anwender zunächst auf sich selbst.
  • Die Interaktion mit dem Klienten (pflegebedürftigen Menschen) beginnt immer dort, wo er etwas gut kann oder sehr gerne mag.
  • Die Interaktion vollzieht sich schrittweise und ist so angelegt, dass sie nach jedem Schritt reflektiert (beobachtet) werden kann, bevor sie sich weiterentwickelt.
  • Das Ende der Interaktion ist offen.
  • "Basale Interaktion"® bedient sich der vier internationalen Sprachen, die jeder versteht: Atem - Berührung - Bewegung - Musik.

Inhalte

  • Lebensfreudestrategien und Stressvermeidung
  • Ateminteraktionen
  • professionelle Berührungsfertigkeiten
  • Einführung in das spiralförmige Bewegungs- und Mobilisationskonzept
  • Musik - Biographiearbeit in der Begleitung pflegebedürftiger Menschen

Trainerin und Projektentwicklung "Basale Interaktion"

Heike Guttenbacher

ist seit 1989 als Kranken– u. Gesundheitspflegerin im Gesundheitswesen tätig. Als Coach für interaktive Gesundheitsentwicklung und Gesundheitspraktikerin (BfG) unterstützt sie communicari concepts als Referentin in den Bereichen Pflege- und Gesundheitsentwicklung u.a. mit den Schwerpunkten Motivation und Stresslösung.
Seit 2013 ist sie Trainerin für Basale Interaktion®.

Während ihrer beruflichen Laufbahn hat Sie Ihr Wissen in verschiedenen Konzepten, wie Kinaesthetics, Integrative Validation, Gewaltfreie Kommunikation, Healing Touch und Yoga in der Therapie erweitert.
Im Rahmen der Stresslösung führt Heike Guttenbacher Grundkurse in Dynamischer Entspannung durch.
Als Gesundheitspraktikerin (BfG) mit den Schwerpunkten Gesundheitsentwicklung und Persönlichkeitsbildung wendet sie die Methoden Healing Touch und Matrixinform® an.

Heike Guttenbacher

Kontakt

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Birkenstraße 34
66440 Blieskastel

0178 - 2944871